Antoni Gaudi – Architektur & Kunst

Antoni Gaudi wurde im Jahre 1852 in der katalanischen Stadt Reus geboren und studierte in Barcelona Architektur.
Der Künstler war Designer und Architekt in einer Person und hat es verstanden, plastische und kreative Elemente und Anfänge des Jugendstils in seine Bauten zu integrieren.

Der großartige Kunsthandwerker füllte die architektonischen Räume mit den Elementen aus Eisen, Keramiken, Möbeln Mosaiken, Skulpturen und Buntglasfenstern; dabei waren seine Formen immer geschwungen und in die Bauten integriert.

Die Modernisme gab im 19. Jahrhundert der seinerzeitigen Generation neue Impulse und Antoni Gaudi gelang es, den Eklektizismus zu überwinden und seinen eigenen Stil zu entwickeln, der jedoch schwer in eine gewisse Strömung, auch dem Jugendstil, einzuordnen war.

In dieser Kunstepoche erlebte Katalonien eine Phase der kulturellen und politischen Renaissance, die von Antoni Gaudi maßgeblich geprägt wurde. Der Künstler hatte zu seinen Lebzeiten auch einige Kritiker, die mit seinen gewagten Formen nicht einverstanden waren, doch verstummten die Unkenrufe langsam und heute zeugt man Antoni Gaudi eine hohe Anerkennung. Im Jahre 1926 verstarb der Künstler nach einem Verkehrsunfall.

Antoni Gaudis Werke

Es würde den Rahmen sprengen, alle Werke Gaudis seiner Kunstepoche hier zu erwähnen, deswegen kann nur auf einige eingegangen werden. Im Jahre 1984 wurden mehrere Werke des Künstlers von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen und zwar die „Krypta“ und „Fassade der Geburt Christi“, der „Sagrada Familia“ und weitere Werke.

Basilika „Sagrada Familia“

Bereits in jungen Jahren wurde Gaudi mit dem Bau des sakralen Gebäudes beauftragt, dem er während seines Lebens seine ganze Kraft widmete. Die Sagrada Familia (Die Heilige Familie“) ist Gaudis Hauptwerk und eines der berühmtesten Wahrzeichen von Barcelona. Papst Benedikt XVI. weihte die Sagrada Familia am 07.11.2010 und das sakrale Gebäude wurde zur Basilika erhoben. Noch immer im Bau befindlich, der durch Spenden finanziert wird, soll die Basilika im Jahre 2026 vollendet sein.

Quelle Wikimedia Commons |Photo : Christophe MOUSTIER - 2006
Quelle Wikimedia Commons |Photo : Christophe MOUSTIER – 2006

Julia Pelzer Illustrationen als Kunst

Alte Meister verbinden oftmals Wucht mit Wert – und lassen sich in kaum einen Wohnraum sinnvoll integrieren. Moderne Kunst ist manchmal schlicht, manchmal monumental und wird immer häufiger multimedial was es auch nicht unbedingt einfacher macht diese Werke in den eigenen Alltag, die eigenen vier Wände zu integrieren.

Dabei kann Kunst durchaus viel mehr sein. Kunst kann gefallen, alltagstauglich aussehen und trotzdem exakt auf den Punkt gebracht, technisch perfekt umgesetzt sein. Die in Hamburg geborene Julia Pelzer gehört zu denjenigen, die diesen Spagat aus schön, funktional und aussagekräftig mühelos schaffen es damit viel weiter als nur in die deutsche Ausgabe der Vogue geschafft haben. Ihr Stil, der einen asiatischen Einfluss keinesfalls leugnen kann kombiniert beinahe klassisch handwerkliches Können und Wasserfarben.

Warum nur beinahe klassisch? Eben weil die Motive vielseitig, die Farben besonders und die Gesamtkonzeption jedes einzelnen Werkes kunstvoll ist. So entstehen Werke, die viel mehr als bloße Illustration für die bekanntesten Modezeitschriften der Welt sind. Hier entstehen Grafiken, Illustrationen, Bilder und Bildkonzepte die eine sehr eigene Handschrift tragen und deshalb ganz zu Recht Platz in einer eigenen Julia Pelzer Ausstellung (z.B. in München 2011) erhalten.

Wer einen ersten Blick auf ausgewählte Julia Pelzer Illustrationen werden möchte, könnte das im Internet unter Julia Pelzer oder eben auch unter der Vogue Deutschland tun.

saatchionline.com – Kunst entdecken

Die englischsprachige Internetseite saatchionline.com ist entstanden nach einer Idee des Kunsthändlers Charles Saatchi, der der Besitzer der berühmten Saatchi Gallery in London ist. Die Seite ist vor allem ein Forum für neue und unbekannte Künstler und Künstlerinnen, um sich und ihre Arbeit der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das Motto der Seite ist: Entdecke Kunst. Werde entdeckt (Discover Art. Get discovered.)

Für Kunstschaffende und Nicht-Nur-Künstler

Das Besondere von saatchionline.com ist, dass jeder seine Bilder einstellen kann, auch wenn er noch nie in seinem Leben ein Bild verkauft hat und gar nicht die Absicht hat, hauptberuflich in diesem Bereich tätig zu sein. Ein Ziel ist es, als Referenz ein Portfolio zu haben. Es gibt zur Bildersuche komplexe Suchfunktionen nach Stil, Maltechnik, Thema, Preis oder sogar Inspirationsquelle. Es können natürlich auch viele Bilder gekauft werden. Für den Kunden funktioniert das Erwerben eines Bildes nicht anders als in üblichen Online-Stores. Man muss nur ein Benutzerkonto anlegen. Es kann dann zwischen Original und Druck gewählt werden. So sind auch schon verkaufte Werke oft noch erhältlich. Bezahlt werden kann mit Visa, Mastercard, Discover, American Express und auch Paypal.

Künstlernachwuchs gesucht und gefunden

Die Seite saatchionline.com ist auch immer bemüht, besondere Künstler herauszustellen. So wurde im Jahr 2007 gemeinsam mit dem Fernsehsender Channel 4 ein inzwischen anerkannter Kunstpreis für Neulinge in Großbritannien kreiert, der im Zusammenhang mit einer großen Ausstellung verliehen wird. Die Aktion ist unter der Kategorie „New Sensations“ zu finden. Ein Wettbewerb für bei Saatchionline angemeldete Künstler heißt „Showdown“. Hier können Saatchionline-Künstler zu einem bestimmten Thema Werke einreichen. Die letzten beiden Wettbewerbe des Jahres 2013 hießen „Back to Nature“ und „Painted Faces“. Darüber hinaus gibt es auf der Seite auch eine Reihe redaktioneller Beiträge, die über die normale Vorstellung auf den Künstlerseiten hinausgehen. In der Rubrik „Features“ gibt es da einiges zu entdecken: Bei „Inside the Studio“ kann man Künstlerinterviews zu ihren Arbeitsmethoden lesen.

Antike Bilderrahmen – schön und zeitlos

Bilderrahmen gehören zu den Klassikern unter den Antiquitäten und erfreuen sich einer konstant großen Beliebtheit. Ob Biedermeier, Renaissance, Barock oder schlicht Moderne: Bilderrahmen heben Kunst – und dabei ist es völlig gleich ob es sich um ein Gemälde, eine Fotografie, einen Druck, eine Grafik oder auch Zeichnung in einen passenden Zusammenhang.

Die Umrandung des Bildes, setzt im wahrsten Sinne des Wortes den Rahmen, der nicht nur das Aussehen eines Kunstwerkes (ob echt oder nicht sei dahingestellt) in Form bringt, sondern auch das das Betrachten erleichtert. Ein schöner, individuell ausgesuchter Bilderrahmen erhebt jedes Kunstwerk zu einem besonderen Einzelstück.

Muss ein Bilderrahmen antik sein?

Nein und ja. Nein, aufgrund der perfekten Verarbeitung sieht man neuen Bilderrahmen, wie sie z.B. bei arsvendo.de angeboten werden den Unterschied zum Original kaum noch an. Sie sind zudem oftmals deutlich sowohl pflegeleichter als auch grundsätzlich weniger pflegebedürftig, als dies ein z.B. (Holz) Originalrahmen aus dem Biedermeier wäre. Auch der Preis lässt oftmals das „nein“ vor, denn während einer neuer, auf alt getrimmter Bilderrahmen für einen überschaubaren Betrag zu kaufen ist, bezahlt man bei den Originalen meist nicht nur für das Alter, sondern auch die oftmals edlen Materialien wie z.B. Mahagoni oder Kirschbaumholz einen entsprechenden Aufschlag.

Also lieber neuer Bilderrahmen statt antiker Bilderrahmen?

Der neue, alte, Bilderrahmen bietet Vorteile und ist günstiger – hat aber auch einen Nachteil: Er hat noch keine Geschichte, er ist noch keine Antiquität, er ist noch keine Geldanlage. Dies dürfte in den allermeisten Fällen aber auch nicht der Grund für den Kauf eines Bilderrahmens sein, denn dieses Einrichtungsstück soll ja in erster Linie Gefallen und Bilder herausheben ohne selbst in den Mittelpunkt zu rücken (auch wenn das gerade bei besonders prunkvollen Stücken schwer nachvollziehbar erscheint).

Wie findet man den passenden Bilderrahmen?

Vergleichen! Eine umfassende Auswahl nebst den passenden Erklärungen zu Materialien, Größen und Typen (wie z.B. dem Schattenfugenrahmen) findet sich z.B. bei diesem Shop für Holzbilderrahmen, die netterweise nicht nur die verschiedenen Bilderrahmen Arten, sondern auch deren Material und Einsatz für Laien verständlich zusammengefasst haben.

Wer sich dennoch für ein antikes Stück entscheiden möchte und gerne den entsprechenden Aufschlag für Alter, Material und Geschichte bezahlt sollte einmal bei einer Möbelversteigerung vorbei schauen, ab und zu kann man bei einer solchen Gelegenheit ein schönes Stück finden und kaufen. Dass das dann aber auch tatsächlich zu dem Bild passt, das man zu Hause hat dürfte wohl er die Ausnahme bleiben. Schon deshalb sind neue Bilderrahmen den alten oftmals vorzuziehen.